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Darum ist Rapskeimöl gesund!

Rapskeimöl

Lehnsgaard Rapsöl wird aus geschälten Rapssamen hergestellt, die auch Rapskeime genannt werden – daher Rapskeimöl.
Die Entschälung der schwarzen Samenkapseln sichert zum einen, dass der Inhalt von Vitaminen und Nährstoffen im Öl erhalten bleibt, und zum anderen, dass das Öl einen fein abgerundeten, nussartigen, weichen und milden Geschmack bekommt.

Rapskeimöl ist eins der wenigen pflanzlichen Öle, die Omega-3-Fettsäuren enthalten, von denen wir in der Regel zu wenig aufnehmen und die nicht vom Körper selbst hergestellt werden können.

Werden die Rapssamen nicht geschält, neigt das Rapsöl zu einem etwas bitteren Nachgeschmack.
Der Großteil des in Dänemark verkauften Rapsöls wird aus Rapssamen hergestellt, die nicht geschält wurden.

Außerdem ist Lehnsgaard Rapskeimöl kaltgepresst. Durch die schonende Pressung bleiben viel mehr Vitamine und Antioxidantien bewahrt. Das gibt einen etwas geringeren Ertrag, die Qualität ist jedoch viel besser.

Kaltgepresstes Rapskeimöl enthält sieben Prozent „gefährliche“ gesättigte Fettsäuren.
Olivenöl enthält jedoch beispielsweise doppelt so viele gesättigte Fettsäuren*. Erfahren Sie mehr weiter unten auf dieser Seite.

Lehnsgaard Rapsolie | Den Fede Nytte – Omega 3
Lehnsgaard Rapsolie | Den Fede Nytte – Mættet fedt

Rapsöl Fettsäuren – Zusammensetzung

Rapsöl hat gute Eigenschaften, was Gesundheit und Ernährung angeht, denn sein Anteil gesättigter Fettsäuren ist sehr gering (7 %) und es ist reich an einfach ungesättigten Fettsäuren. Das Besondere an Rapsöl ist, dass es besonders reich an der für das Herz wichtigen Fettsäure Alpha-Liponsäure ist, die im Körper in Eicosapentaensäure umgewandelt wird. Eine geringe Menge kann wiederum in Docosahexaensäure umgewandelt werden, die ein wichtiger Teil der Phospholipide in Samenzellen, Gehirn und Netzhaut ist.
Alpha-Liponsäure reduziert auch die Triglycerid-Werte im Blut und senkt das Risiko auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Verwenden Sie Rapsöl im Alltag – auch zum Braten und Backen

Es ist ein Mythos, dass Rapsöl nicht erhitzt werden sollte. Der hohe Anteil ungesättigter Fettsäuren macht es genauso hitzestabil wie Olivenöl. Darum ist Rapsöl besonders gut zum Braten und Backen geeignet. Andere pflanzliche Öle, wie Traubenkernöl und Sonnenblumenöl, sind hitzeempfindlicher, da sie reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind. Das bedeutet, dass sie durch das Erhitzen ihren Geschmack verändern können, ist für die Ernährung jedoch bedeutungslos.

Wenn Sie normalerweise Margarine, Butter oder Mischprodukte zum Braten und Backen verwendet, wird die Verwendung von Rapsöl eine ganz neue Erfahrung für Sie sein. Vor allem das Braten erfordert etwas Übung, bis man herausgefunden hat, wann das Öl die richtige Temperatur hat. Da das Öl stärker erhitzt werden kann als Butter oder Margarine, spritzt es viel, wenn es zu heiß wird. Darum sollte man geduldig sein, wenn man mit Rapsöl brät, und wie wir ja wissen, macht Übung den Meister.

Was ist kaltgepresstes Rapskeimöl?

Bei der Kaltpressung wird das Öl durch mechanische Pressung der Rapssamen oder Rapskeime (Kerne) ohne Verwendung organischer Lösungsmittel oder Erwärmen gewonnen. Kaltpressung ist daher eine schonende Methode, bei der sowohl der natürliche Anteil an Vitaminen und Antioxidantien als auch die hübsche gelbe Farbe und der charakteristische Geschmack des Öls bewahrt bleiben.

Es gibt unterschiedliche Fette

Fett besteht aus einer Verbindung aus Fettsäuren und Glycerol. Fettsäuren werden in gesättigte, einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren unterteilt.
Gesättigte Fettsäuren sind insbesondere in Butter, Sahne, Käse, harter Margarine, Kuchen, Chips/Snacks, Pommes Frites und fetten Fertiggerichten sowie fettem Fleisch von Vierbeinern zu finden. Der Verzehr von gesättigten Fettsäuren lässt den Cholesterinspiegel im Blut steigen und das erhöht das Risiko auf Arterienverkalkung.

Einfach ungesättigte Fettsäuren sind vor allem in Raps- und Olivenöl, Avocados, Oliven und Nüssen zu finden. Einfach ungesättigte Fettsäuren senken das schlechte Cholesterin und wirken damit einer Arterienverkalkung entgegen.
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind insbesondere in fettem Fisch (Omega-3-Fettsäuren), weicher Margarine und Traubenkern- und Sonnenblumenöl usw. zu finden. Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren senken ebenfalls den Cholesterinspiegel.

Wenn wir weniger Lebensmittel mit gesättigten Fettsäuren, wie Butter und harte Margarine, essen und stattdessen mehr Lebensmittel mit einfach oder mehrfach ungesättigten Fettsäuren, wie Rapsöl, verwenden, hat das positive Auswirkungen auf den Cholesterinspiegel im Blut.

Dosierung

Wenn in Ihren Rezepten Butter oder Margarine steht, können Sie diese durch die folgende Menge Rapsöl ersetzen:
100 g festes Fett werden durch 0,7 dl Rapsöl ausgetauscht.

ÖLSORTEN-Übersicht der Herzstiftung

Rapsöl und Rapskeimöl:

Rapsöl wird durch mechanische Kalt-, Warmpressung und Raffinieren gewonnen. Letzteres ergibt einen höheren Ertrag, jedoch zugleich ein Produkt, das sich in Bezug auf Geschmack und Qualität nicht mit der Kaltpressung messen kann.

Kaltgepresstes Rapsöl hat einen nussigen Geschmack und der natürliche Anteil an Vitaminen und Antioxidantien ist erhalten, während warmgepresstes eher geschmacksneutral ist. Das Öl kann etwas fischig riechen, wenn man es zum Braten verwendet, der Geruch dringt jedoch nicht ins Essen ein. Der Geruch ist auf den hohen Anteil Omega-3-Fettsäuren zurückzuführen.

Rapsöl ist goldgelb und kann für alles verwendet werden, auch in süßem Gebäck.
Rapskeimöl ist eine verfeinerte Version von Rapsöl, bei dem nur die Samenkeime ohne Schale gepresst werden.
Rapskeimöl hat einen milderen Geschmack als Rapsöl.

Gesättigte Fettsäuren: 7 %
Einfach ungesättigte Fettsäuren: 58 %
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 35 % (n-3: 12 % n-6: 23 %)

*Übersicht der Öle

Die öffentliche Nährstoffdatenbank des dänischen Instituts für Lebensmittelsicherheit – Rapsöl.